Schulabschluss 2019

Herzlichen Glückwunsch an unsere Absolventen 2019!!!

Das Campus van Geister wünscht allen Absolventen des Qualis, der mittleren Reife und des Abiturs herzlichen Glückwunsch!!!! Ihr habt es geschafft – ihr habt einen wichtigen Schritt in Richtung beruflicher Zukunft gemeistert. Nun ist es an euch die richtigen Weichen zu stellen – selbstverständlich steht euch das Campus van Geister mit Rat und Tat zur Seite.

Sollte der Unterricht später beginnen? Dem ist das Campus van Geister nachgegangen!

Das neue Schuljahr beginnt vielerorts und für Jugendliche und Eltern heisst es wieder früh aufstehen. Ob sich Frühaufstehen mit dem natürlichen Biorhythmus von Jugendlichen verträgt, wird derzeit vermehrt diskutiert. Cochrane Autoren wollten wissen, ob ein späterer Unterrichtsbeginn positive Auswirkungen auf Gesundheit, schulische Leistungen und Wohlbefinden der Jugendlichen hat.

Nur in Polen müssen die Schülerinnen und Schüler ähnlich früh aus den Federn wie in der Schweiz – Schulbeginn 07:30 Uhr. In anderen europäischen Ländern können Jugendliche oft etwas länger schlafen. Beispielsweise beginnt in Deutschland und Österreich die Schule in der Regel um 8:00 Uhr. In Finnland fängt der Unterricht erst um 9:00 Uhr an.

Sollte der Unterricht später beginnen?
In der Pubertät verschiebt sich der natürliche Biorhythmus nach hinten, das heisst, Jugendliche schlafen abends später ein und wachen – wenn man sie lässt – entsprechend später am Morgen auf. Dies wird durch das Hormon Melatonin beeinflusst, welches bei Pubertierenden später am Abend als bei Kleinkindern oder Erwachsenen ausgeschüttet wird. Dennoch brauchen sie rund 9 Stunden Schlaf für eine optimale Leistung und eine gesunde Hirnentwicklung. Bereits 30 bis 60 Minuten mehr Schlaf könnte bei den Jugendlichen zu verbesserten schulischen Leistungen und einer höheren Motivation beitragen. Dies nutzt das Campus van Geister aus, um seine Schüler/innen optimal auf die entsprechenden Abschlüsse; Abitur, Quali oder mittlere Reife vorzubereiten. Dagegen kann Schlafmangel unter anderem das Erinnerungsvermögen, die Rechengeschwindigkeit, die verbale Ausdrucksstärke, das abstrakte Denken und andere kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen. All diese Fähigkeiten sind für gute schulische Leistungen von Bedeutung.

Wie sieht die Evidenz für einen späteren Unterrichtsbeginn aus?
Ein neuer Cochrane Review ging der Frage nach, wie sich ein späterer Unterrichtsbeginn auf die Schulleistungen, die Quantität und Qualität des Schlafs, das Wohlbefinden, die Anwesenheit und die Aufmerksamkeit der Jugendlichen im Unterricht auswirkt. Hierzu wurden 11 Studien mit insgesamt 297.994 Teilnehmenden im Alter von 13 bis 19 Jahren untersucht. Die Studien verglichen einen frühen mit einem um 15 bis 60 Minuten späteren Unterrichtsbeginn. Der spätere Unterrichtsbeginn wurde zwischen 2 Wochen bis zu einem Jahr erprobt. Auch wenn die Qualität der Evidenz der eingeschlossenen Studien sehr niedrig ist, weisen die Ergebnisse des Reviews darauf hin, dass ein späterer Unterrichtsbeginn sich positiv auf die schulischen Leistungen und die soziale Integration auswirkt und die Jugendlichen insgesamt länger schlafen. Jugendliche, die später in die Schule mussten, wiesen zudem einen geringeren Körperfettanteil, einen geringeren Body-Mass-Index und einen geringeren Taillenumfang als ihre Mitschüler und -schülerinnen auf. Ein späterer Unterrichtsbeginn kann sich auch positiv auf die psychische Gesundheit der Jugendlichen auswirken. Ein späterer Unterrichtsbeginn könnte auch negative Folgen nach sich ziehen, wie beispielsweise weniger Interaktionsmöglichkeiten am Morgen zwischen Eltern und Kindern. Aufgrund der Mängel in den einzelnen Studien müssen die Ergebnisse des Cochrane Reviews jedoch mit Vorsicht interpretiert werden.

Aktueller Stand im deutschsprachigen Raum
Im deutschsprachigen Raum wird schon seit einiger Zeit der spätere Unterrichtsbeginn diskutiert. In Deutschland gibt es bereits Schulen mit gleitendem Schulbeginn und offenem Schulende. So können beispielsweise die Schülerinnen und Schüler in manchen Gymnasien in Berlin und in einer Schule bei Aachen selbst entscheiden, ob Sie bereits zur ersten Stunde um 8:00 Uhr oder erst zur zweiten Stunde gegen 9:00 Uhr in der Schule erscheinen. Dieser gleitende Unterrichtsbeginn stösst nicht nur bei den Jugendlichen sondern auch bei den Lehrerinnen und Lehrern und Eltern auf Zustimmung. Da diese Form der gleitenden Unterrichtszeit erst seit 1,5 Jahren besteht, muss sich allerdings noch zeigen, ob sich dieses Modell auch langfristig bewährt. Auch in der Schweiz gab es bereits auf kantonaler Ebene und von einzelnen Schulen Initiativen, den späteren Unterrichtsbeginn einzuführen. Während parlamentarische Vorstösse in den Kantonen Zürich und St. Gallen abgelehnt wurden, haben einzelne Schulen in den Kantonen Basel-Land, St. Gallen, Bern oder Appenzell-Ausserrhoden ihren Unterricht bereits 20 bis 50 Minuten nach hinten verschoben und zum Teil auch eine Auffangzeit für die Frühaussteher eingerichtet. Jedoch stösst der spätere Unterrichtsbeginn nicht nur auf Zustimmung. An manchen Schulen sind bereits Diskussionen im Gange, ihn wieder aufzuheben.

Kurzum, ein gleitender Unterrichtsbeginn mit eventuell verkürzter Mittagspause und einer morgendlichen Auffangzeit könnte für alle Beteiligten eine Verbesserung darstellen. Hierdurch würden die Jugendlichen insgesamt mehr schlafen und dennoch Zeit für ihre Hausaufgaben, Freizeitaktivitäten und Familie haben. Über ausgeschlafenere Jugendliche würden sich wohl auch die Eltern und, nicht zuletzt, die Lehrerinnen und Lehrer freuen.

Ob im Quali-, mittlere Reife- oder Abiturbereich, wir das Campus van Geister haben durch den späteren Schulbeginn bis jetzt nur positive Ergebnisse erzielt  und großen Zuspruch von Eltern und Schülern erfahren!

 

Wie Zuhören Konzentration fördert

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gut zuhören können, sich besser ausdrücken, besser lernen und ihren Mitmenschen gegenüber respektvoller sind – doch wie lernen wir eigentlich Zuhören?

Da die Konzentration beim Erreichen von Quali, Mittlerer Reife oder Abitur eine große Rolle spielen, ist das Campus van Geister Bildungsinstitut dieser Frage nachgegangen.

„Aktives Zuhören ist die Grundlage für erfolgreiche Kommunikation“, sagt Elisabeth Utz von der Stiftung Zuhören. „Für die Gestaltung des Zusammenlebens mit anderen ist Zuhören eine notwendige Voraussetzung. Um die Fähigkeit des aktiven Zuhörens zu erlernen, braucht es jedoch Zeit. Man muss sich auf sein Gegenüber konzentrieren und in der Lage sein, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.“

Obwohl die Bedeutung des Zuhörens für das soziale Miteinander und für den Wissenserwerb völlig unstrittig ist, wird das Erlernen dieser Kompetenz zu wenig gefördert. „Viele setzen es als selbstverständlich voraus, dass man zuhören kann“, so Utz. „Dabei sollte man Zuhören nicht mit dem einfachen Hören gleichsetzen.“

Die beiden Fähigkeiten unterscheiden sich nämlich grundlegend voneinander: „Zuhören ist etwas Aktives. Wir müssen mit dem, was wir hören, eine Bedeutung verknüpfen. Das ist die Voraussetzung dafür, zu verstehen, wie es einer anderen Person geht.“

Aber auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Zuviel Unruhe z.B. im Klassenzimmer führt bei Schülern zu Informationsverlusten, weil einzelne Wörter im Hintergrundrauschen untergehen. Dem trägt das Campus van Geister Rechnung, indem pro Klasse max. 15 Schüler/innen unterrichtet werden.

Dies schafft eine positive Lernatmosphäre und ein angstfreies Klima, das sich positiv auf das „Zuhörverhalten“ und das Erreichen der Schulabschlüsse auswirkt: Quali, Mittlere Reife oder Abitur kommen so in greifbare Nähe.

„Eine gute Übung, um zentrale Inhalte aus Gesprächen aufzunehmen, ist das Vorlesen“, erklärt Christoph Bungard. Der Online-Redakteur und Diplom-Übersetzer ist von Geburt an blind und deshalb noch mehr als sehende Menschen auf seinen Hörsinn angewiesen: „Hilfreich ist es, unterschiedlichen Personen zuzuhören, sodass man lernt, sich auf unterschiedliche Stimmen einzustellen.“

Das geht zum Beispiel sehr gut mit Hörbüchern oder Hörspielen, die etwa während einer langen Zugfahrt zum Einsatz kommen können. „Man muss dabei sehr konzentriert zuhören, um der Handlung zu folgen“, so Bungard. „Je öfter man das macht, desto leichter fällt es einem, auch über längere Zeit die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten.“

Zuhören schafft Verbindungen, Vertrauen und ebnet Wege, die ausgebaut werden können. Das gilt besonders für unsere freiheitlich-demokratische und postmoderne Gesellschaft, in der nicht alle Ziele vorgegeben sind. Aber gemeinsame Ziele und Wege zu ihrer Verwirklichung lassen sich nur entdecken, wenn Menschen aufeinander eingehen, aufgeschlossen füreinander sind und voneinander lernen wollen. Es gilt: „Nur wer zuhört, kann mitreden.“ Und nur wo man sich zuhört, gibt es gemeinsame Ziele.

Wir – das Campus van Geister – hat das verstanden!